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Forschung2 Min. Lesezeit

Los Alamos und QC Ware modellieren Eisenoxide mit stichprobenbasierter Diagonalisierung auf IBM-Hardware

Ein LANL–QC-Ware-Preprint findet die Grundzustände von FeO- und Fe2O2-Modellen mit stichprobenbasierter Quantendiagonalisierung auf ibm_miami, wo reines VQE scheiterte.

Diese Seite wurde aus dem Englischen übersetzt. Unternehmens- und Produktnamen sowie Quellenlinks bleiben unverändert. Original auf Englisch lesen

Forschende des Los Alamos National Laboratory und des Quantensoftware-Unternehmens QC Ware haben gezeigt, wie ein hybrides quantenklassisches Verfahren kleine Modelle von Eisenoxiden bewältigen kann – einer Materialklasse, an der herkömmliche Simulationsmethoden scheitern. In einem Preprint mit dem Titel Towards Quantum Computation of Bulk FeO, veröffentlicht am 26. Oktober, untersuchen die sechs Autoren das FeO-Molekül und das rhombische Dimer Fe₂O₂ mit klassischer exakter Diagonalisierung, dem Variational Quantum Eigensolver (VQE) und der stichprobenbasierten Quantendiagonalisierung (Sample-based Quantum Diagonalization, SQD).

Was angekündigt wurde

Zu den Autoren des Papers gehören fünf Forschende aus Los Alamos und einer von QC Ware. Laut Abstract erreichte reines VQE für keines der beiden Moleküle chemische Genauigkeit beim Grundzustand. SQD mit zwei „Konnektivitätsschalen“ fand dagegen für beide die exakte Grundzustandsenergie und benötigte dafür, so die Autoren, bemerkenswert wenige Quantenressourcen. Die Methode reproduzierte den experimentell bekannten Quintett-Grundzustand von FeO und ergab für Fe₂O₂ einen Nonett-Grundzustand.

Die technischen Details

Quantum Computing Report beschreibt den Ablauf. Das Team erstellte Multi-Orbital-d–p-Tight-Binding-Hamiltonoperatoren aus lokalisierten Wannier-Funktionen, die aus Dichtefunktionaltheorie-Rechnungen stammen. Die Schaltkreise nutzten einen einlagigen Local-Unitary-Cluster-Jastrow-Ansatz (LUCJ) mit Nächste-Nachbarn-Konnektivität, was den Aufwand nichtlokaler SWAP-Gatter vermeidet. Um Barren Plateaus zu umgehen, wurden die Schaltkreisparameter in klassischer Simulation optimiert; der Quantenprozessor diente anschließend nur noch dazu, Elektronenkonfigurationen zu samplen.

Die Experimente liefen auf dem System ibm_miami von IBM Quantum. Laut QCR wurde FeO mit 12 Elektronen in 16 Spinorbitalen (16 Qubits) modelliert, wobei sechs Instanzen parallel auf 96 Qubits liefen, Fe₂O₂ mit 24 Elektronen in 32 Spinorbitalen (32 Qubits) mit drei parallelen Instanzen. Die gesampelten Bitstrings wurden nach der korrekten Teilchenzahl gefiltert, über die von null verschiedenen Elemente des Hamiltonoperators erweitert, und das resultierende kleinere Problem wurde klassisch diagonalisiert.

Nach Angaben von QCR hinterließ rohes VQE bei FeO einen Restfehler von etwa 173 meV, oberhalb der Schwelle von 43 meV für chemische Genauigkeit. Mit zwei Konnektivitätsschalen fand SQD den experimentell beobachteten Quintett-Zustand von FeO in einem komprimierten Unterraum von 184 Determinanten und lieferte eine Anregungsenergie von etwa 2.167 cm⁻¹.

Warum das wichtig ist

Festkörper-FeO ist ein Lehrbuchbeispiel für ein stark korreliertes Material: QCR weist darauf hin, dass die Standard-Dichtefunktionaltheorie es fälschlich als metallisch vorhersagt, obwohl es ein Isolator ist. Das Abstract betont, dass eisenbasierte Materialien für Geologie und Astrophysik wichtig und klassisch notorisch schwer zu berechnen sind. Die Studie passt zu einem breiteren Trend, heutige verrauschte Prozessoren als Sampler in einer überwiegend klassischen Pipeline einzusetzen, statt ihnen die gesamte Rechnung zu überlassen.

Worauf zu achten ist

Die Arbeit ist ein Preprint und nicht begutachtet. Die untersuchten Moleküle sind kleine Stellvertreter für das eigentliche Ziel. Laut QCR skizzieren die Autoren einen Weg zu periodischem Festkörper-FeO, bei dem SQD-Rechnungen auf Punkte im Impulsraum des Kristalls verteilt werden – das wäre der eigentliche Test, ob der Ansatz auf Festkörper skaliert.

Quellen

Die Informationen auf dieser Seite stammen aus den unten aufgeführten Quellen und wurden von DesignQuantum abgerufen.

  1. Towards Quantum Computation of Bulk FeO (arXiv:2610.36268) arxiv.org
  2. Los Alamos and QC Ware Model Correlated Iron Oxides Using Sample-Based Quantum Diagonalization on IBM Hardware (Quantum Computing Report) quantumcomputingreport.com
  3. Los Alamos National Laboratory lanl.gov
  4. QC Ware qcware.com